Unsichtbarer Schnitt

Mit "Unsichtbarem Schnitt" meint man einen Video- oder Filmübergang, den man nicht bewusst bemerkt. Beim Film hat sich diese "Schnitt-Technik" durchgesetzt, da man so eher in die Handlung eintauchen kann, als wenn man bei jedem Schnitt bemerkt, dass eben gerade geschnitten wurde und mit einem neuen Bild fortgefahren wird. In der Regel ist der unsichtbare Schnitt immer ein harter Schnitt und keine Blende, denn vorallem eine langsame Blende erkennen wir offensichtlich als Übergang.

Achten Sie sich beim nächsten Film einmal, wieviel zum Beispiel bei einem Gespräch zw. den verschiedenen Charakteren hin- und hergesprungen wird, ohne dass es einem als auffallend oder gar störend vorkommt...

Damit man mit einem harten Schnitt von der einen, zur nächsten Einstellung wechseln kann ohne dass der Zuschauer den Sprung bewusst bemerkt, sind gewisse Grundsätze zu beachten. Dazu gehören unter Anderem die Folgenden:

  • Licht- und Farbverhältnisse sollten konstant, also gleich bleiben.
  • Achsensprung gilt es zu vermeiden.
  • Bewegungen sollten in der selben Bildrichtung weiterlaufen.
  • Bildkomposition sollte möglichst gleich bleiben: Ist der Protagonist in der ersten totalen Einstellung ganz rechts zu sehen, so sollte er in der nachfolgenden halbnahen Einstellung nicht plötzlich auf der linken Seite stehen.


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